Elizabeth Gilbert: Eat-Pay-Love

Ich möchte zunächst den Film (mit Julia Roberts als Hauptdarstellerin) zu diesem Bestseller der Autorin besprechen. Dabei weiß ich, dass er sehr kontrovers diskutiert wird. Er ist zum Thema BERUFUNG aus meiner Sicht sehr anregend und inspirierend.

Zunächst der Trailer:

Der Inhalt des Filmes ist bei >> WIKIPEDIA schnell nachzulesen.

Eine Frau – die Schriftstellerin Elizabeth Gilbert – reist in die Welt, um sich selbst zu fnden. In dem einen Jahr reist sie für je 4 Monate nach Italien, Indien und Indonesien (Bali). Doch da schmeißt sich eine Frau nicht gedankenlos ins Abenteuer, sondern ist auf der Suche nach sich selbst – und bleibt immer in diesem Modus der Selbsterfahrung und Selbstbeobachtung. Es IST die Verfilmung eines Buches, eines Bestsellers – mit viel Witz und kritischer Reflexion der Autorin.

Der Film ist aus diesem Grund nicht sehr emotional, sondern recht distanziert. Nicht einmal bei den erotischsten Szenen macht der Film lange halt. Ein kurzes Bild und der Zuschauer weiß: Es sind 14 heiße Liebes-Tage und Nächte vergangen, ohne den Hauch einer Beteiligung des Zuschauers. Er bleibt distanziert draußen vor, die Zeit hat einen Sprung gemacht. Denn um Voyeurtum geht es nicht. Der Film verführt nicht dazu, in ihm lange zu versinken. Man bleibt als Zuschauer mit vielen Zeitsprüngen auf Abstand.
Alles ist nur angedeutet, symbolisiert.

Ehrlich gesagt: Das gefällt mir! Der FILM ist eigentlich nur die Aufforderung, die Buch selbst zu lesen, sich mit der Thematik WIRKLICH auseinander zu setzen, sich in der Geschichte von Liz selbst zu erforschen: nicht ernst, sondern mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Es geht ja nicht wirklich um eine äußere Reise, sondern um eine innere: die Reise zu sich selbst.
Deshalb sind die ganzen Äußerlichkeiten nur Nebensächlichkeiten. Die Geschichte von LIZ ist natürlich einzigartig – deshalb ist der Abstand für den Zuschauer so wichtig. Es ist gar keine äußere GESCHICHTE, sondern nur eine ständige Aufforderungen, Parallelen im eigenen Leben zu finden: Genieße ich das Leben? Habe ich einen Bezug zum Höheren? Sind mein Inneres und Äußeres im Einklang?

Ich finde die Reise von Elizabeth Gilbert sehr mutig, ihren Weg sehr konsequent, ihre Erkenntnisse hilfreich und ihre Botschaft überzeugend: Lebe und lache, bete und meditiere, lerne und liebe! Auf einem solchen inneren Weg (wie immer er sich im Außen abspielen mag) sollten wir unsere Berufung gefunden haben.

Hier auch der Hinweis auf das Buch selbst:

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1. IMPULS-Brief BERUFUNG & HEILUNG

Mein erster IMPULS-Brief BERUFUNG & HEILUNG (November 2011) ist erschienen!

Die Einladung und Einführung habe ich per Video besprochen:

Ich will hier gar nicht viel ergänzen. Der IMPULS-Brief spricht für sich:

>> Übersicht über die aktuelle Nummer

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Anne Devillard: Heilung aus der Mitte

Anne Devillard ist Chefredakteurin der naturheilkundlichen Monatszeitschrift  NATUR & HEILEN. Als Redakteurin liegt es in ihrer Aufgabe, Menschen über ihre spezielle Sicht des Heilens zu interviewen und die Interviews redaktionell zu bearbeiten. In Zusammenarbeit mit Dr. Christina Kessler ist aus insgesamt 26 Interviews ein sehr eindrucksvolles Buch entstanden: Heilung aus der Mitte. Werde der, der du bist.

Im Vorwort (S. 9 – 13) beschreibt die Autorin “ihre Geschichte”: “Alles hat mit einer Oberarmfraktur angefangen.” (S. 9) Wir können in diesem Vorwort mitvollziehen, wie eine vom Beruf gestresste Frau etwas “auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches” (ebenda) zum Anlass nimmt, die Botschaft des Lebens und ihres Körpers nicht zu ignorieren.

Nichts kann als Unglück bezeichnet werden, sondern es kommt darauf an, was wir aus dem Ereignis machen und welche Bedeutung wir ihm geben. In jedem Symptom, jedem Vorfall steckt eine Botschaft, die es für sich zu entschlüsseln gilt. (S. 10)

Noch im Vorwort resümiert die Autorin:

Das Ego wird gezwungen auszumisten, das heißt sich der schlechten Gewohnheiten und negativen Programmierungen zu entledigen. Es ist eine Zeit des Nach-innen-gehens, die man für’s Nachdenken, Meditieren, Schreiben etc. nutzen sollte. Und während dieser Zeit geht es nur um eins: sich dem Heilungsprozess hinzugeben. Es gibt nichts zu tun, sondern nur geschehen lassen. Denn trotz aller Zweifel, die man hinsichtlich der Heilung haben kann, ist alles in uns auf Heilung angelegt, Wir müssen also nur die Kontrolle loslassen und unseren angeborenen Selbstheilungskräften die Führung überlassen. (S. 12)

Ihre EINFÜHRUNG ins Buch (S. 15 – 21) ist eine wundervolle Zusammenfassung dessen, was Heilung ausmacht; um nur die Überschriften der Einfühung zu benennen:

  • Das Leben als Lehrmeister
  • Sein Leben neu ordnen
  • Den Kontakt zwischen sich und seiner inneren Führung wieder herstellen
  • Sich dem Heilungsprozess hingeben
  • Wir sind mehr als das, was wir zu sein glauben
  • Sich für das Stimmigste entscheiden
  • Sich erinnern an das, was wir bereits sind

Das fast 400-seitige “Handbuch” über Aspekte des Heilens umfasst 5 Teile:

TEIL 1: DAS INDIVIDUELLE – Werkzeuge der Heilung

TEIL 2: DAS GESELLSCHAFTLICHE – Umwelt und Gesellschaft

TEIL 3: DAS SEELISCHE – Kontakt zur inneren Weisheit

TEIL 4: DAS EVOLUTIONÄRE – Jenseits des Menschen

TEIL 5: DAS UNIVERSELLE – Die allumfassende Kraft der Liebe

Und was für Namen haben die in dem Buch mitwirkenden Experten des Heilens!

  • Michèle Cassou: Heilung durch Malen
  • Maria-Gabriele Wosien: Heilung durch Tanz
  • Gerhard K. Tucek: Heilung durch Musik
  • Liane Dirks: Heilung durch Schreiben
  • Kirsten Kuhnert: Heilung durch Tiere
  • Bernhard Fricke: Heilung und Ökologie
  • Ruth Eder: Heilung durch ein neues Miteinander zwischen Jung und Alt
  • Serge Kahili King: Heilung und Schamanismus
  • Clemes Kuby: Heilung durch Erkenntnis
  • Wolf Bünting: Heilung durch potentialorientierte Psychotherapie
  • Ruediger Dahlke: Heilung und Psychosomatik
  • Anne Schadde: Heilung und Psychosomatik
  • Stèphano Sabetti: Heilung durch Kommunikation
  • Hans Stöberl: Heilung durch Psychokinesiologie
  • Heiner Uber: Heilung durch Freude
  • Frédérick Leboyer: Heilung und Geburt
  • Dawn Nelson: Heilung durch Berührung
  • Ruth Eder: Heilung und Tod
  • Neal Donald Walsch: Heilung und ein neues Gottesverständnis
  • Andrew Cohen: Heilung und evolutionäres Bewusstsein
  • Ken Wilber: Heilung und integrales Bewusstsein
  • Rupert Shaldrake: Heilung und holistische Biologie
  • Hans-Peter Dürr: Heilung und Quantenphysik
  • Masaru Emoto: Heilung durch Gedankenkraft
  • Williges Jäger: Heilung und gelebte Spiritualität
  • Christina Kessler: Heilung durch Liebe

Was für Größen – und was für eine thematische Breite und Tiefe.

Ich will mich nicht verführen lassen, aus dem Buch weiter zu zitieren!
Gott! Wundervolles! Das Buch ist an Heilungsweisheiten dermaßen dicht, dass ich die Autorin Anne Devillard verstehe, dass sie ein Buch alleine mit den schönsten Zitaten heraus gegeben hat:

Was mir – aus meiner Perspektive als Berufungs-Coach heraus – besonders gefällt, wie viele AutorInnen betonen, dass sie auf diesem Heilungsweg auch ihrer BERUFUNG gefunden haben. Der Weg der Berufung ist der Weg der Heilung – und der Weg der Heilung ist der Weg der Berufung: Sich in den Dienst der Sache stellen, für die man berufen ist.

Mein Fazit zum Buch: das Buch ist natürlich kein HEILUNGS-Lehrbuch. Doch es zeigt die vielen Aspekte und das Wesen für Heilung auf. Ich empfehle dieses Buch jedem, der als Betroffener und/oder Heilender den Weg der Heilung geht. Ich lege das Buch auch jedem ans Herz, der seine Berufung sucht. Das Buch gibt bestimmt den entscheidenen IMPUS!

Bestellmöglichkeit bei AMAZON:
Heilung aus der Mitte. Werde der, der du bist

 

Weitere Informationen (Leseprobe, Interviews)
auf der >> Page der Autorin!

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Fritz Riemann: Lebenshilfe ASTROLOGIE

Das Buch von Fritz Riemann hat mein Denken über BERUFUNG wirklich erweitert.
Ich habe – ehrlich gesagt – von der Astrologie bisher nicht besonders viel gehalten.
Dieses Buch (und Bücher von Dr. Ruediger Dahlke und Thomas Künne) haben mein voreiliges Vor-Urteil über Astrologie erschüttert. Nicht nur das – mir wurde bewusst, dass die Kunst astrologischer Deutung sehr hilfreich sein kann, die eigene Berufung, die eigene Lebensaufgabe zu entdecken – mehr noch: auch die typischen Hindernisse und Herausforderungen auf dem Weg.

Das hier empfohlene Buch von Fritz Riemann (1902 – 1979) ist bereits 1976 erstmals erschienen und in meinen Augen heute noch aktuell. Es hat mir geholfen, einen Zugang zur “Königin der Wissenschaft” zu finden: der Astrologie. Freilich, dieses Titel der “Königin der Wissenschaft” trug die Astrologie VOR dem Siegeszug der MODERNEN Wissenschaften, die nur noch das kausale Denken als wissenschaftlich zulies.

Fritz Riemann erwartet eine “Renaissance der Astrologie” (S. 55), weil irgendwann das Pendel der rational-kausalen Wissenschaft wieder umschlagen muss – in das mehr analoge-symbolische Denken. Fritz Riemann hat mit seinem Buch selbst einen ersten Entwurf einer neuen Astrologie dargelegt, die sich von der Vulgärastrologie abhebt und die moderne, sagen wir korrekter: postmoderne Wissenschaft ERGÄNZT.

Das Konzept der Astrologie ist natürlich faszinierend:

Astrologie fasst unser Sonnensystem, letztlich das ganze Universum, als einen gewaltigen Organismus auf, in welchem jedes Teilchen vom Ganzen beeinflusst wird und seinerseits wieder das Ganze beeinflusst in immerwährender Wechselwirkung. (S. 17)

Und in der Tat entwickelt die postmoderne Wissenschaft ein “holographisches Paradigma”, das das GANZE in jedem TEIL vorhanden ist und jedes TEIL das GANZE beeinflusst. Wenn unser Denken über das planetare hinausgeht, wir uns als ein Teil dieses Sonnensystems und der Milchstraße verstehen, dann kann die alte “Königin der Wissenschaft” aus ihren Exil zurückkehren und ihren Thron wieder einnehmen.

Die Astrologie wirklich zu verstehen, kommt “einer Revolution in unseren Denkgewohnheiten gleich” (S. 26), denn:

Solange wir in unserem Denken Materie, Energie, Psyche und Geist als völlig getrennte Phänomene sehen, die nichts miteinander zu tun haben, können wir astrologisch-symbolisches Denken nicht verstehen, die von ihm behaupteten Zusammenhänge uns nicht erklären. (S. 27)

Qualitativ Symbolhaftes läßt sich aber nicht mit quantitativen Maßstäben messen, und eine Kritik wird sinnlos, wenn sie an das Kritisierte mit falschen Voraussetzungen herangeht. (S. 31)

Im Grunde geht es um Bewusstwerdung, Umbewusstes ins Bewusstsein aufzunehmen.

Wir müssen also “nur” annehmen, daß es neben dem persönlichen und dem kollektiven Unbewussten eine noch tiefere Seelenschicht gibt, die wir das “kosmische” Unbewusste nennen können. (S. 45)

Es ist einfach die Wahrheit, dass es keine so differenzierte menschliche Typologie gibt wie die Charakterisierung der Menschen nach den Tierkreiszeichen. Diese umfangreichen Erfahrungen wieder aufzunehmen und neu zu interpretieren, ist sicher eine große Herausforderung und Chance für unsere Wissenschaft vom  Menschen. So werden wir wohl nicht nur Geno- und Phänothypus unterscheiden, sondern auch den Kosmotypus.

Nach Auffassung der Astrologie zeigt nun das Horoskop in seinen Symbolen diese “primäre Natur” an; und zwar in einer Differenziertheit, wie sie keine vom Menschen geschaffene Methode oder Typologie erreicht. (S. 46)

Hier liegt auch mein spezielles Interesse an der Astrologie: Wie hilfreich ist sie, seine Bestimmung, seine Berufung, seine Lebensaufgabe zu erkennen?

So schreibt Fritz Riemann:

Die Möglichkeit praktisch-konkreter Lebenshilfe liegen indessen in der Horoskopie. Zunächst darin, daß das Horoskop uns zum Erkennen unserer Bestimmung verhilft. Die  Erfahrung zeigt, daß der Mensch ein nicht weiter ableitbares Gefühl dafür hat, worin seine Bestimmung liegt. In der Übereinstimmung unseres Lebens mit unserer Bestimmung ruht das Gefühl der Sinnhaftigkeit unseres Daseins. (S. 215) …

Die Horoskopie der Zukunft wird zu einer Lebenshilfe auf allen Gebieten der Beratung und Therapie, auch für die Selbsteinsicht und das Fremdveständnis. … Die  wohl wichtigste Lebenshilfe kann uns das Horoskop meines Erachtens geben im Uns-bewußt-Machen des Zusammenhangs on “innen und außen”, im Erkennen, wieweit unser Schicksal sozusagen die Außenseite unseres Charakters ist. (S. 217)

Mein Fazit: Das Buch von Fritz Riemann ist sicher ein Klassiker zur Begründung einer neuen Astrologie, die dieses alte Urwissen der Menschheit über Archetypen des Menschen in die postmoderne Zeit holt. Hierauf lässt sich auf hohem Niveau aufbauen!

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Lebenshilfe Astrologie: Gedanken und Erfahrungen

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Ruediger Schache: Das GOTT-Geheimnis

Ein sehr MUTIGES Buch! Ruediger Schache versucht, die letzten (Gottes-) Geheimnisse des Lebens “alltagstauglich” zu machen. Er durchbricht das “Tabu”, über das Unbegreifbare und Unbeschreibliche zu schreiben und macht es auf eine Weise, dass die letzten Geheimnisse des Lebens in einem einfachen Buch für unseren menschlichen Verstand begreifbar werden. Mehr noch, es geht um “die Reise der Seele durch die Schöpfung”. Also ein wirklich beeindruckendes Thema.

Ich nehme die Besprechung dieses Buches ausdrücklich in meinen Berufungs-Blog auf, weil wir auf dem Weg der Berufung am Ruf unserer Seele orientieren. Und da ist es sehr sinnvoll, eine Orientierung darüber zu haben, was SEELE eigentlich ist.

Der Autor entfaltet das Thema über 10 “Schöpfungsgeheimnisse”:

Das erste “Schöpfungsgeheimnis” behandelt
die “erste Schöpfungsebene” …

… aus unserer Sicht der Welt (also nicht die zuerst entstandene), das was uns vertraut ist: die materielle Welt, die Welt unseres Körpers. Es ist gleichzeitig auch die Welt der Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaft ist dabei offensichtlich an ihre Grenzen gekommen, erkennt sie sowohl im Kleinen (Quantenphysik) wie im Großen (Kosmologie) das LICHT als “letzte Wahrheit”.

Die gesamte materielle Welt ist bei genauer Untersuchung eine Art Illusion aus Licht. … Die Grenzen lösen sich auf. Statt der möglicherweise erträumten letzten “Gottbausteine” ist da nur noch Energie, die uns vorgaukelt, es gäbe eine feste Form. (S. 28)

Das zweite Schöpfungsgeheimnis behandelt
die “zweite Schöpfungsebene” …

… die Ebene “hinter” der materiellen Welt: die feinstoffliche Ebene. Es ist die Lichtwelt, die Welt der “Engel, Seelen und Schicksalsbegegnungen, innere Stimmen, Klarträume und Traumbotschaften, kleine und große scheinbare “Wunder”, Rückführugserlebnisse und eintreffende Zukunftsvorhersagen, Geistererscheinungen und göttliche Kräfte …” (S. 36). Auch auf dieser Ebene gibt es verschiedene Niveaus, die durch unterschiedliche Schwingungsniveaus bestimmt werden.

In der feinstofflichen Welt gibt es alle Arten von Bewusstseinszuständen, die in der materiellen Welt auch vorkommen können. Das heißt, nicht alles, was aus dieser Schöpfungsebene kommt, muss automatisch auch “gut” für Ihr spirituelles Wachstum sein. (S. 42)

Das dritte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die “dritte Schöpfungsebene” …

… den leeren Raum, dem “Raum zwischen den Objekten” (S. 50). Wir wissen inzwischen aus den Naturwissenschaften, dass sowohl im Kleinsten wie im Größten weder Materie noch Energie “raumfüllend” sind, sondern die LEERE. Zwischen allem, was ist, erstreckt sich ein unendlich erscheinender leerer Raum.

Das vierte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die “vierte Schöpfungsebene” …

… die Ebene des Beobachters: “So nimmt Gott seine Schöpfung wahr. Das Betrachten der Materie, des Lichtes und des Raums zwischen allem findet einfach nur statt. Sonst geschieht nichts.” (S. 58)

“Der Beobachter” ist keine Person und kein Wesen, sondern eine Schöpfungsebene. Es ist ein “Zustand”. … Das Auge Gottes sieht durch Sie hindurch in die Welt, so wie es durch jeden Menschen und jedes lebende Wesen hindurchsieht. (S. 59)

Das fünfte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die “fünfte Schöpfungsebene” …

das SEIN. “Es ist der Unendliche. Die Quelle von allem. Das, was alles erschaffen hat und ständig neu erschafft.” (S. 66)

Diese fünfte Schöpfungsebene wird oft “das Meer des unendlichen Bewusstseins” genannt. Oder kurz: “das Sein”.
Die Quelle von allem, das Meer aus Göttlichem Bewusstsein, befindet sich noch hinter dem “Beobachter”. Gott ist das, was dies alles träumt und dabei den eigenen Traum beobachtet. Das Meer bewertet nichts in Gut oder Schlecht. Es ist einfach nur das Meer, das alles enthält. (S. 66)

Alleine diese Darstellung der fünf Schöpfungsebenen für unseren alltäglichen Menschenverstand ist schon sehr beeindruckend, leicht nachvollziehbar und in sich schlüssig. Doch wir haben gerade erst ein Drittel des Buches gemeistert.

Das sechste Schöpfungegeheimnis behandelt
die Kernwahrheit aller Religionen

Der Autor prüft wesentliche Schöpfungsmythen (Buddha, Genesis) und entschlüsselt sie gemäß den oben dargestellten Schöpfungsebenen. Er weist allen einen bestimmten Platz zu und eine spezifische Sichtweise.

Dieser Mittelteil des Buches gefällt mir ganz besonders, da der Autor und hier in symbolischen, analogen Denken schult. Wenn man den “Übersetzungsschlüssel” hat, dann kann man in den großen Schöpfungsmythen der Menschheit einen KERN “ewiger Wahrheit” aller Religionen finden.

Erst nachdem Sie eingeweiht worden sind, können Sie die wahre Botschaft in der Geschichte verstehen. Mit Ihrem Wissen um den Schöpfungsaufbau haben Sie eine solcher Einweihung erhalten. (S. 96)

Das siebte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die Menschwerdung: das Abbild Gottes

Hier wird sehr kursorisch Phylogenese und Ontogenese beschrieben, die “kleine” und die “große” Evolution des Menschen.

Gott hat die gesamte Schöpfungsgeschichte in Ihnen versteckt. Sie selbst hier und jetzt sind nicht das Ende der Evolution. Sie sind die gesamte Evolution. (S. 140)

Dieses Kapitel enthält eigentlich nichts aufregend Neues. Doch es ist ein notwendiger Übergang zum nächsten Kapitel: die Evolution der Seele. Gott ist nicht nur ein “Beobachter”, sondern er erfährt seine Schöpfung durch die SEELE.

Das achte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die Entstehung der Seele und ihre Reise durch die Schöpfung

Dieses Kapitel ist das Hauptkapitel des Buches. Alles ist jetzt vorbereitet, um diesem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Diese Reise verfolgen wir nun in 9 Schritten (S. 147 – 170):

  1. Der erste Schritt zur Seele – Ein Tropfen erhebt sich aus dem Meer
  2. Das Bewusstsein betritt seine eigene Schöpfung
  3. Das Eintauchen in die Welt der polarität
  4. Die Seele entsteht
  5. Die Dualseelen entstehen
  6. Die Seelenfamilie entsteht
  7. Es werde Mensch – die Geschichtsschreibung von Handlung und Ausgleich beginnt
  8. Das erste Menschenleben endet – Der Seelenweg geht weiter
  9. Gegen Ende der Reise – Die wahre Seelenaufgabe kommt zum Tragen

Ja, in diesem Kapitel geht es um Themen wie “Dharma”, “Karma”, Wiedergeburt, Dualseelen, Seelenpartner … sehr schlüssig dargestellt.

Und als ob dies nicht genug wäre, stellt der Autor noch “eine Kurzreise der Erleuchtung” dar (S. 171 – 180) über vier Zustände. Eine Zusammenfassung “Der Reiseplan Ihrer Seele” beendet dieses wohl “atemberaubende” Kapitel.

Das neunte Schöpfungsgeheimnis behandelt
den Unterschied zwischen Menschen- und Seelengefühlen

Auch dieses Kapitel ist noch einmal sehr spannend und hilft, viele Verwirrungen zu lösen. Emotionen sind konditionierte Menschengefühle. “Echte Gefühle” dagegen sind Seelengefühle. (Das, was wir häufig fälschlicherweise “schlechte und gute / negative und positive” Gefühle nennen.)

Der Autor sieht fünf Seelengefühle und beschreibt sie in ihrer Qualität:

  1. die Einsamkeit
  2. die Liebe
  3. die Schwere (Leid)
  4. die Freude (Glückseligkeit)
  5. die Klarheit

Das zehnte Schöpfungegeheimnis gibt
Orientierung für den (spirituellen) Alltag

Dieses Kapitel gibt uns “12 Wegbegleiter” mit auf die Reise in den neuen Bewusstseinszustand (dem Gottesbewusstsein), um uns in diesen oft schwierigen Erfahrungen zurecht zu finden (S. 211 – 230):

  1. Loslassen findet statt
  2. Die großen Gefühlswellen nehmen zu
  3. Die “kleinen” Gefühle verschwinden
  4. Ihre neue Mitte entsteht
  5. Ihre Beziehungen verändern sich
  6. Die Wahrnehmung Ihrer Sinne verändert sich
  7. Ihre Fähigkeiten verändern sich
  8. Die Ereignisse in Ihrem Umfeld verändern sich
  9. Ihr Bewusstsein erweitert sich immer schneller
  10. Das letzte Aufräumen
  11. Ihr Ichgefühl verändert sich
  12. Das große Vergessen

Zu diesen “Alltagshilfen” des letzten Kapitels gehören noch Fragen und Antworten zur Schöpfung (S. 238 – 261) sowie Praxistipps zum Umgang mit den Seelengefühlen (S. 262 – 268). Das Buch lässt nichts zu wünschen übrig!

Mein Fazit: Wer sich Gedanken über Gott und die Schöpfung macht, der findet in diesem Buch Antworten und vor allem eine ORIENTIERUNG. Es ist wie eine Landkarte für eine Lebensreise, die die Entfaltung der Seele zum Ziel hat.
Ich will nicht sagen, dass ich mit jeder These übereinstimme, doch an diesem Buch führt kein Weg mehr vorbei. Es ist einfach “wundervoll”!
Ich selbst freue mich ganz besonders, dass dieses Buch sich NICHT als “gechannelt” ausgibt, sondern der Autor ganz die Verantwortung für die Autorenschaft übernimmt.
Das Buch ist ein Meilenstein in der Evolution unseres menschlichen Gottesbewusstseins.

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Das Gottgeheimnis -: Die Reise Ihrer Seele durch die Schöpfung

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T. Harv Eker: So denken Millionäre

Was hat ein Buch über Reichtum im Blog über Berufung zu suchen?

Ich denke, ein wesentlicher Aspekt unserer Berufung ist es AUCH, aus innerem und äußeren Wohlstand heraus genau DAS in die Welt zu bringen: Wohl-Stand für alle!

Seine BERUFUNG leben heißt, einen BEITRAG für das Wohlergehen anderer, ja der ganzen Menschheit zu leisten – und zwar einen GROSSEN!

Meine Mission ist es, Menschen zu schulen und zu inspirieren, in ihrem “Höheren Selbst” zu leben, gegründet auf Mut, Sinngebung und Freude, im Gegensatz zu Furcht, Bedürftigkeit und Zwang. (S. 267)

Der Autor schreibt aus dieser HÖHEREN PERRSPEKTIVE. Man könnte auch sagen: Es ist ein spirituelles Buch, ohne dass es an allen Ecken und Enden ausposaunt wird. Wenn wir Meister(in) unsere Lebens werden, so geht es nicht nur um Seele, Gesundheit, Partnerschaft, sondern auch darum, einen BEITRAG für den Wohl-Stand der Menschheit zu leisten. Und das setzt eigenen (inneren wie äußeren) Wohlstand voraus.

Das Ziel, reich zu werden, soll Ihnen vielmehr dabei helfen, sich selbst zum bestmöglichen Menschen zu entwickeln, der Sie sein können. (S. 257)

Das Buch untergliedert sich in zwei Teile:

  1. Das Aufdecken des (unbewussten) finanziellen Verhaltenmusters
    und ihrer Neuprogrammierung (der Prozess der Manifestation)
  2. Das Löschen (Verlernen) von “Armutsdateien” und
    Ersetzen von Vermögensdateien

Im 1. Teil zeigt T. Harv Eker wie sich Veränderungsprozesse, Neuprogrammierungen unseres Gehirns (Manifestationen) grundsätzlich vollziehen.

Der normale Manifestationsprozess ist:
Gedanken > Gefühle > Handlungen > Ergebnisse

Wenn aber Misserfolgsgedanken zu Misserfolgen führen, dann sind die Gedanken neu zu programmieren und der neue Manifestationsprozess ist:
Programmierung > Gedanken > Gefühle > Handlung > Ergebnis

Der Autor gibt uns die Werkzeuge der Neuprogrammierung der Gedanken an die Hand, nämlich über

  • Bewusstsein (sich über alte Muster bewusst werden)
  • Verständnis (ihren damaligen Sinn verstehen)
  • Dissoziation (die Identifikation mit dem alten Muster beenden) und
  • Deklaration (das NEUE bewusst als Schöpfungs-Absicht laut deklarieren).

Der Autor arbeitet nicht mehr (wie es im Mental-Training üblich ist) mit Affirmationen, sondern mit Deklarationen. (Erklärung S. 29)

Im ersten Teil zeigt der Autor, wie diese Umprogrammierung der alten Verhaltensmuster in den Bereichen Glaubenssätze (verbale Propgrammierung), Vorbilder und einzelne Ereignisse funktioniert.

Im 2. Teil zeigt T. Harv Eker an 17 Punkten auf, wie sich “Armutsdateien” bei den meisten Menschen von den “Vermögensdateien” bei reichen Menschen unterscheidet. Ich führe diese Unterscheidungen gerne auf:

  1. Reiche Menschen glauben: “Ich gestalte mein Leben selbst.”
    Arme Menschen glauben: “Leben ist etwas, das mir zustößt.”
  2. Reiche Menschen befassen sich mit Geld, um zu gewinnen.
    Arme Menschen befassen sich mit Geld, um nicht zu verlieren.
  3. Reiche Menschen sind ganz und gar dem Reichtum verpflichtet.
    Armen Menschen möchten lediglich reich sein.
  4. Reiche Menschen denken im großen Maßstab.
    Arme Menschen denken in kleinem Maßstab.
  5. Reiche Menschen konzentrieren sich auf Chancen.
    Arme Menschen konzentrieren sich auf Hindernisse.
  6. Reiche Menschen bewundern andere reiche und erfolgreiche Menschen.
    Arme Menschen grollen reichen und erfolgreichen Menschen.
  7. Reiche Menschen verkehren mit positiven, erfolgreichen Menschen.
    Arme Menschen verkehren mit negativen oder erfolglosen Menschen.
  8. Reiche Menschen sind bereit, für sich selbst und ihren Wert zu werben.
    Arme Menschen denken schlecht über Werbung und Verkauf.
  9. Reiche Menschen beherrschen ihre Probleme.
    Arme Menschen werden von ihren Problemen beherrscht.
  10. Reiche Menschen sind ausgezeichnete Empfänger.
    Arme Menschen sind schlechte Empfänger.
  11. Reiche Menschen wählen ihre Bezahlung basierend auf ihren Ergebnissen.
    Arme Menschen wählen ihre Bezahlung basierend auf Zeit.
  12. Reich Menschen denken “beides”.
    Arme Menschen denken “entweder/oder”.
  13. Reiche Menschen konzentrieren sich auf ihr Nettovermögen.
    Arme Menschen konzentrieren sich auf ihr Arbeitseinkommen.
  14. Reiche Menschen gehen gut mit ihrem Geld um.
    Arme Menschen gehen schlecht mit ihrem Geld um.
  15. Reiche Menschen sorgen dafür, dass ihr Geld hart für sie arbeitet.
    Arme Menschen arbeiten hart für ihr Geld.
  16. Reiche Menschen handel trotz ihrer Furcht.
    Arme Menschen lassen zu, dass ihre Furcht sie aufhält.
  17. Reiche Menschen lernen und wachsen ständig.
    Arme Menschen glauben, dass sie bereits alles wissen.

Der Autor zeigt selbstverständlich auf, durch welche Deklarationen und Maßnahmen diese “Armutsdateien” in Vermögenddateien umprogrammiert werden.

Eine weitere Erneuerung des Mental-Trainings findet sich am Ende des Buches. T. Harv Eker spricht nicht mehr vom “Positiven Denken”, sondern vom “Power-Denken” (S. 247).

Mein Fazit: Das Buch von T. Harv Eker ist ein wirkliches Lehrbuch des Lebens, der Weg aus dem Mangeldenken ins Fülle-Bewusstsein. Und das über ganz einfache, konkrete Schritte. Es ist auch ein Stück Heilung esoterischen Selbstbetrugs im Umgang mit Geld und Reichtum. Beten alleine hilft nicht. “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.” – ein Selbsthilfebuch bester Art!

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Kurt Tepperwein: Die geistigen Gesetze

Und wieder eine Buchbesprechung, bei der es nicht unmittelbar einleuchtend ist, was es mit BERUFUNG zu tun hat. Doch es ist sicher schnell einleuchtend: Wie will man seinen Platz im Leben einnehmen und schöpfungsgerecht ausfüllen, mit wenn mit den Geistigen Gesetzen nicht vertraut ist? Die geistigen Gesetze sind das geistige Werkzeug für unsere Berufung.

Das Buch von Kurt Tepperwein ist ein echter KLASSIKER, im mentalen wie spirituellen Bereich. Als ich einmal gefragt wurde, welcher Bücher ich auswählen würde, wenn ich nur drei auf eine (einsamen, natürlich) Insel mitnehmen dürfte, war dies eins von dreien. - KLASSIKER, weil das Buch mit seiner Erstauflage von 1992 Themen angesprochen hat, die heute noch aktuell sind und eigentlich nur ihre Vertiefung finden. Mehr noch: Das ganze Potenzial des Buches ist im “breiten Publikum” noch gar nicht angekommen.

Heute wissen wir, dass unsere Gedanken, unser Bewusstsein entscheidend ist für unseren Lebenserfolg. Nur über diesen Weg können wir uns aus den Konditionierungen der Vergangenheit befreien und unser Leben wirklich BEWUSST führen. Doch so blind die Technik ohne die naturwissenschaftlichen Gesetze wäre, so blind ist unser Bewusstsein ohne die Geistigen Gesetze. Kurt Tepperwein war der erste im deutschsprachigen Raum, der sie handlich zusammen fasste. Aus dem Vorwort:

Unser Leben ist wie die ganze Schöpfung durchdrungen von einer inneren Ordnung. Diese Ordnung gehorcht den Geistigen Gesetzen. Diese Geistigen Gesetze haben einen eigenen Rhythmus, und wir alle sind eingebettet in diesen Rhythmus der Schöpfung. …
Seit ewigen Zeiten haben Meister aus allen Kulturen aus etwas über diese Gesetze hinterlassen. Es ist an der Zeit, dieses Erbe anzutreten, es zu sichten und zu ordnen und unser Leben damit zu bereichern. Sobald ich diese Gesetze kenne, dienen sie mir, helfen mir, das Richtige zur rechten Zeit zu tun und ein erfülltes Leben zu leben.
Darum ist dies auch kein Lesebuch, sondern ein “Lebensbuch”, das zur Ganzheit helfen möchte. (S. 11 f.)

Dabei sind zwei Ausgaben der Geistigen Gesetze zu unterscheiden.

Die erste Ausgabe (1992) umfasste 21 geistige Gesetze:

  • das Gesetz der Liebe
  • das Gesetz der Harmonie
  • das Gesetz der Evolution
  • das Gesetz der Schwingung
  • das Gesetz der Polarität
  • das Gesetz des Rhythmus
  • das Gesetz der Entsprechung (Analogie)
  • das Gesetz der Resonanz
  • das Gesetz der Fülle
  • das Gesetz der Freiheit
  • das Gesetz des Denkens
  • das Gesetz des Ärgerns
  • das Gesetz der Imagination
  • das Gesetz des Glaubens
  • das Gesetz des Segnens
  • das Gesetz von Ursache und Wirkung
  • das Gesetz des Schicksals
  • das Gesetz der Wiedergeburt (Karma)
  • das Gesetz der Gnade
  • das Gesetz des Glücks
  • das Gesetz des Dankens

Die stark erweiterte zweite Auflage (2002) ergänzte 10 Jahre später dieses Sammlung noch einmal um 7 geistige Gesetze:

  • das Gesetz der Energie
  • das Gesetz der Realität
  • das Gesetz des Wohlstands
  • das Gesetz des Erfolgs
  • das Gesetz des Lernens
  • das Gesetz der Wandlung
  • das Gesetz des Bewusstseins

Alleine diese Aufzählung der Geistigen Gesetze macht deutlich, wie inhaltlich umfassend dieses Werk ist. So wichtig “The Secret” (Rhonda Byrne) oder “Das Gesetz der Anziehung” (Ester und Jerry Hicks) sind, sie decken mit diesen Büchern doch nur ein kleiner Teil der Geistigen Gesetze ab. Das Buch von Kurt Tepperwein hilft, die Geistigen Gesetze in ihrem Zusammenhang zu sehen und keines der Gesetze zu verabsolutieren.

Das Buch ist aber keine trockene Abhandlung von Gesetzen. Es geht um die Grundfragen des Lebens!

Das Leben ist kein “Überlebenskampf”, sondern ein SPIEL, das man um so meisterhafter spielen kann, je mehr man seine Regeln/Gesetze kennt. Für das kleine Ich, das EGO, mag das Leben voller Leid und Schmerz sein. Doch das wahre Ich, das SELBST, genießt dieses Spiel um Licht und Schatten.

So hilft   das Buch auch, die vielleicht größte Frage des Lebens zu beantworten:
WER BIN ICH? … und den Sinn meines Meinschseins.

Das Buch ist hilfreich, den Sinn des Lebens und seine eigene BERUFUNG zu erkennen. Es ist die Quelle meines Lieblingssatzes von Kurt Tepperwein:

Gott schuf nicht die Welt,
Gott wurde die Welt. (S. 46)

Mein Fazit: Es ist wie mit jedem Klassiker:  Hier ist das Wesentliche umfassend in klassischer Schönheit und Klarheit gesagt: “Alles andere zum Thema sind nur noch Fußnoten.” Wenn es Sie einmal auf eine einsame Insel verschlägt und Sie nur drei Bücher mitnehmen dürfen: Dieses sollte dabei sein.

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Die Geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren

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Marko von Münchhausen: Wo die Seele auftankt

Heute möchte ich ein Buch besprechen, in dem man das Wort “Berufung” gar nicht findet. Das Thema des Buches ist es nicht, seine Berufung zu leben. Und doch gehört das Buch zum 1×1 auf dem Weg der Berufung. In der gelebten Berufung folgen wir dem Ruf unserer SEELE. Und das setzt voraus, dass wir SEELEN-Bewusstsein haben, dass wir nicht nur in gutem (pflegenden) Verhältnis zu unserer Seele stehen, sondern aus unserer Seele heraus leben. Hierzu ist das Buch von Marco von Münchhausen “Wo die Seele auftankt” sehr wertvoll. Es ist kein spektakuläres spirituelles Buch. Es würde in einer entsprechenden “Ranking-Liste” vielleicht nicht einmal unter die ersten 50 kommen. Und doch lege ich dieses Buch jedem Menschen “auf dem spirituellen Weg” ohne Wenn und Aber ans Herz!

Wie sollen Pflanzen gedeihen, wenn wir sie nicht pflegen? Wie sollte unsere Spiritualität erblühen, wenn wir unsere Seele nicht nähren?

In dem Buch vom Marco von Münchhausen geht es nicht um Seelen-Philosophie. Es ist ein absolut praktisches Buch mit zahllosen Anregungen, seelisch aufzutanken. Und genau das ist das Einzigartige an diesem Buch! Der Autor nennt es “Pragmatik statt Dogmatik”.

Im TEIL 1 (Kraft für die Seele – warum und wie?) schafft der Autor erst einmal Raum für das Thema SEELE, z.B. mit den sieben Grundprinzipien seelischen ERlebens:

  1. Qualität statt Quantität
  2. Ergriffenwerden statt Ergreifen
  3. Individuell statt ideal
  4. Die Zeit der Seele
  5. Das Tempo der Seele
  6. Die Frequenz der Seele
  7. Das Prinzip der Selbstbedienung
    (Seelsorger Nr. 1 sind wir selbst – in eigener Sache)

Der mittlere, 2. Teil (15 Möglichkeiten, wie die Seele auftankt) ist mit 200 Seiten der Kern des Buches.

Diese 15 Möglichkeiten (als Themen) zeigen, wie umfassend dieses “Ernährungsbuch für die Seele” ist:

  1. Ordnung schaffen
  2. Konzentriertes Tun
  3. Körperlich entspannen und regenerieren
  4. Bewegung
  5. Genießen
  6. Auftanken in der Natur
  7. Musik, Gesang und Tanz
  8. Kunst und Literatur
  9. Lachen, Heiterkeit, Humor
  10. Dankbarkeit
  11. Worte und Texte für die Seele
  12. Stille, Schweigen, Meditation
  13. Gleichklang mit anderen
  14. Rituale und Feste
  15. Engagement für andere

Der wieder sehr kurze 3. Teil (Zusammenfassung und Tipps zur Umsetzung) hilft, sich ein ganz persönliches Seelen-Ernährungs-Programm zur Umsetzung in den Alltag aufzustellen und konsequent in die Praxis umzusetzen.

Noch ein paar hilfreiche Zitate:

In diesen (inneren, JS) Freiräumen haben wir Zeit, ganz und ausschließlich für uns alleine, ohne dass wir irgendetwas bestimmtes tun müssen. Es ist eines Zeit des “Seins”, nicht des “Tuns”. Eine Zeit, die nicht strukturiert ist, in der wir nicht wieder irgendein Ziel verfolgen, sondern einfach die “Seele baumeln lassen” können. (S. 20)

Diese Räume schaffen sich nicht von selber, im Gegenteil: Der zentrifugale Sog des äußeren, schnell rotierenden Lebens zieht uns in der Regel sofort aus dem Zustand des Bei-uns-Seins oder des Einfach-nur-mit-uns-Seins heraus – daher auch die weit verbreitete Tendenz, sobald freie Zeit da ist, diese sofort wieder mit allen möglichen Aktivitäten und Beschäftigungen zu füllen. (S. 22)

Wahre Glückseligkeit beruhe nicht auf grober Sinneslust, sondern auf einer guten Balance von Genuss und Selbstbeherrschung. Eine zeitweilige Askese steigert den Erlebniswert des vorübergehend entbehrten Gutes. Je größer die Entbehrung, umso intensiver der Genuss. (S. 104)

Mein Fazit: Unser EGO verführt uns ständig zu “spirituellem Selbstbetrug”. Keine klugen Sprüche, keine gecannelten Weisheiten machen uns spirituell, sondern das Wachstum unserer SEELE. Dazu braucht sie tägliche Pflege und Nahrung. Genau dafür die das Buch als Handbuch für die Pflege der Seele so wertvoll. Kurz: Pflicht für jede spirituelle Hausbibliothek.

Bestellmöglichkeit bei AMAZON:
Wo die Seele auftankt: Die besten Möglichkeiten, Ihre Ressourcen zu aktivieren

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Kurt Tepperwein: Vom Beruf zur Berufung

Das Buch von Kurt Tepperwein “Vom Beruf zur Berufung. So erlangen Sie mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben” kann ich nicht ganz unvoreingenommen besprechen, da ich selbst in Konzeption und Redaktion daran maßgeblich beteiligt war. Ich habe zu dem Buch einen “Praxis-Trainer” entwickelt und biete in meinem BERUFUNGS-COACHING ein kompaktes Einführungsseminar an (siehe Ende des Blogs).

Das Buch verbindet eine tiefe Reflexion dessen, was BERUFUNG ist mit insgesamt 25 Übungen, um den eigenen Weg der Berufung zu finden.

Indem wir unsere BERUFUNG leben, werden wir einen Teil der Schöpfung, Co-Schöpfer. Es ist der Zustand, den die Bibel beschreibt mit DEIN WILLE GESCHEHE (dabei sind “dein Wille” und “mein Wille” identisch).
Oder um es weniger religiös zu formulieren: Indem wir unsere Berufung leben, nehmen wir unseren Platz in der Evolution ein, werden bewusster Träger der Evolution. Unsere Spiritualität wird evolutionär.

Es gibt aber nicht nur eine individuelle Berufung, sondern auch eine Berufung der ganzen Menschheit: Wir haben eine gemeinsam eine Aufgabe auf diesem Planeten!

Das Buch geht so weit, das GESETZ DER BERUFUNG zu formulieren,
wie ich es bisher nirgends anders gelesen habe:

Wer nach seiner BERUFUNG fragt, seinem Platz im Leben, der wird sich seiner SELBST bewusst, seinem authentischen SELBST, der verlässt den ewigen Ego-Tripp und beginnt eigentlich erst jetzt  wahrhaftig zu leben.

Seine BERUFUNG zu leben ist DAS LEBENSPRINZIP ÜBERHAUPT
(so wie es die Berufung der Eichel ist, eine Eiche zu werden).

Genau hier finden wir unseren Lebenssinn, die Verwirklichung unseres SELBST, die Realisierung unserer höheren, spirituellen Bedürfnisse.

Der Verlag bietet die Einsicht ins >> Inhaltsverzeichnis und >> eine Leseprobe an.

Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch das gleichzeitig fundamentalste wie praktischste Buch, um sich auf den Weg der Berufung zu machen.
Wer den Weg seiner Berufung sucht, der findet hier den Wegweiser.

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Werbung in eigener Sache (sozusagen):

 

Das kompakte Einstiegsseminar besteht aus:

  • dem Buch von Kurt Tepperwein (212 Seiten),
  • meinem “Praxistrainer” zur Umsetzung der Übungen
    (74 Seiten)
  • einem 2-Stündigen Video-Seminar von Kurt Tepperwein
    (exklisiv für dieses Programm)

>> Mehr Informationen

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Kay Pollak (Regiseuer): Wie im Himmel

Es ist seit Jahren mein Lieblingsfilm. Ich habe ihn 2006 zum ersten Mal und inzwischen über ein Dutzend Mal gesehen. Und habe immer noch an den gleichen Stellen Tränen in den Augen (Es sind nicht wenige Stellen!):
ein Film von Kay Pollak, der das Herz der Menschen öffnet. (>> Presseheft)

Ich möchte diesem schwedischen Film (2004) auch dadurch meine Ehre erweisen, dass er mein erster besprochener Film in meinem BERUFUNGS-Blog ist. Ja, es geht in diesem Film um BERUFUNG! Ich kenne keinen Film, der das Thema dermaßen KLAR zum Ausdruck bringt.

Hier zuerst der offizielle Trainer des Films:


 

Ich will die Handlung des Films hier nicht wiedergeben, das ist in der WIKIPEDIA gut >> nachzulesen. Der Film hat viele Ebenen (häusliche Gewalt, priesterliche Doppelmoral, missbrauchte Liebe, Sünde und Vergebung, Konfliktblockaden in der Gemeinschaft und ihre Erlösung, …), mir geht es hier in der Besprechung doch vor allem um den Aspekt gelebter Berufung.

Daniel Daréus hat eine VISION: Er träumt von einer Musik, die die Herzen der Menschen öffnet und sie miteinander verbindet. In der Zeit seiner Karriere als Geigenvirtuose und Stardirigent ist ihm dies nicht gelungen.

Ein Herzinfarkt (spirituelle Krise) beendet seine Karriere. Er kehrt in das Dorf seiner Kindheit zurück, in dem niemand ihn (wieder-) erkennt. Er ist nur unter seinem Künstlernamen Daniel Daréus bekannt.

Im Dorf wird er (anfänglich widerwillig) Chorleiter eines kleinen und schlechten Kirchenchors. Daniel trainiert die Chormitglieder zunächst darauf, dass jeder SEINE EIGENE STIMME findet (seine Be-Stimmung sozusagen). Dazu bedarf es der achtsamen Arbeit mit dem Körper (Atmung, Bewegung, körperliche Präsenz). Berufung ist Bestimmung.

Auch die schwelenden Konflikte in der Gruppe hindern jeden einzelnen daran, seine STIMME zu finden. Als diese Konflikte wie ein reinigendes Gewitter offen ausbrechen ist der Weg frei, so dass jeder aus seinem Herzen singen kann und der Chor zu einem Klangkörper wird. Berufung ist ein Wirken in Gemeinschaft.

Die von Daniel für jede einzelne Stimme komponierte Musik entsteht aber nicht auf dem Notenblatt. Sie kommt vom Himmel und ist nur durch ZUHÖREN auf die Welt zu bringen. Das ist der dritte Aspekt, seine Berufung zu leben: seinen Beitrag für die Welt vom Himmel durch OFFENSEIN zu empfangen. Berufung ist Empfangen.

Der ganze Film ist eine Liebesgeschichte. Er zeigt, zu welcher Größe (“einfache” Dorf-) Menschen erwachen können, wenn sie von der Liebe angesteckt sind. “Alle Frauen” sind in Daniel verliebt. Doch das endet nicht in Dramen eifersüchtiger Frauen (doch, einer!), sondern in dem Aufblühen weiblicher Liebe für den einzelnen und die Gemeinschaft. Gabriella symbolisiert dieses neue weibliche Selbstbewusstsein in ihrem Song (Berufung ist Selbst-Bewusstsein):

 

(Dieses Video ist nicht original aus dem Film, sondern eine TV-Produktion.)

Ach, Sie sind der schwedischen Sprache nicht mehr ganz so mächtig? Britta von Anklang hat dieses wunderschönen Song ebenso wunderschön auf Deusch vorgetragen:


 

Der Text von Gabriellas Song
(offizielle Übersetzung aus dem Presseheft)

Jetzt gehört mein Leben mir
Meine Zeit auf Erden ist so kurz
Meine Sehnsucht bringt mich hierher
Was mir fehlte und was ich bekam
Es ist der Weg, den ich wählte
Mein Vertrauen liegt unter den Worten
Es hat mir ein kleines Stück gezeigt
Vom Himmel, den ich noch nicht fand
Ich will spüren, dass ich lebe
Jeden Tag, den ich habe
Ich will leben, wie ich es will
Ich will spüren, dass ich lebe
Wissen, ich war gut genug
Ich habe mein Selbst nie verloren
Ich habe es nur schlummern lassen
Vielleicht hatte ich nie eine Wahl
Nur den Willen, zu leben
Ich will nur glücklich sein
Dass ich bin, wie ich bin
Stark und frei sein
Sehen, wie die Nacht zum Tag wird
Ich bin hier
Und mein Leben gehört nur mir
Und der Himmel, den ich suchte
Den finde ich irgendwo
Ich will spüren
Dass ich mein Leben gelebt habe

Und es gibt eine personalisierte Liebesgeschichte zwischen Daniel und Lena. Daniel lernt endlich eine Frau von Herzen zu lieben. Durch diese Liebe öffnet sich sein eigenes Herz, so dass er jetzt eine Musik machen kann, die die Herzen der Menschen öffnet. Berufung zu leben heißt mit einem offenen Herzen zu leben. Berufung ist ein Liebesdienst.

Höhepunkt des Films ist der Chorwettbewerb in Salzburg, in der – nach der Vision von Daniel – die Chöre nicht gegeneinander antreten, sondern (impulsiert durch den “geistig Behinderten” Tore) alle Sänger mit IHRER STIMME in einen einzigen Klangkörper EIN-STIMMEN. Diese STIMMEN ALLER SÄNGER ist sicher ein EINKLANG “wie im Himmel”. Berufung ist Im-Einklang-SEIN mit der Schöpfung.


Mir fehlen die Worte, Ihnen diesen Film angemessen ans Herz zu legen.
Wenn Sie Ihrer Seele etwas Gutes tun wollen,
wenn Sie wissen wollen, wie BERUFUNG geht:
Sehen Sie sich diesen Film bitte an!

Die DVD ist bei AMAZON erhältlich: Wie im Himmel (Einzel-DVD)

>> Meine Buchbesprechung des Buches von Kay Pollak: Durch Begegnung wachsen.

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